Sachsen gilt als eine der bedeutendsten Wiegen des deutschen Fahrzeugbaus. Hier entstanden zahlreiche Automobile, Motorräder und technische Entwicklungen, die die Mobilität des 20. Jahrhunderts entscheidend mitprägten. Namen wie DKW, Horch, Audi, Wanderer oder MZ stehen bis heute für Ingenieurskunst, Innovation und eine außergewöhnliche industrielle Tradition.
Für diese Ausgabe von Telemotor besuchen wir das Museum für sächsische Fahrzeuge in Chemnitz. Untergebracht in einer denkmalgeschützten Hochgarage aus dem Jahr 1928, erzählt das Museum die Geschichte des sächsischen Fahrzeugbaus anhand einzigartiger Exponate und spannender Zeitzeugnisse.
Gemeinsam mit Kathy Eichholz entdecken wir außergewöhnliche Fahrzeuge und ihre Geschichten. Dazu gehören ein Wanderer aus dem Jahr 1913 als früher Vertreter des Chemnitzer Automobilbaus, ein spektakulärer Wartburg 353 mit Turbinenantrieb, ein in der DDR entstandener Eigenbau-Sportwagen auf Basis eines Volkswagen Käfer sowie ein Rennwagen, dessen Technik auf dem DKW beziehungsweise IFA F9 basiert.
Die Dokumentation zeigt nicht nur seltene Fahrzeuge, sondern beleuchtet auch die Menschen und Ideen hinter den Konstruktionen. Sie macht deutlich, welche Bedeutung Sachsen für die Entwicklung des Automobils hatte und mit welchem Erfindergeist unter oft schwierigen Bedingungen außergewöhnliche technische Lösungen entstanden.
Inhalt der Sendung
Die Geschichte des Fahrzeugbaus in Sachsen
Die historische Hochgarage des Museums für sächsische Fahrzeuge
DKW, Horch, Wanderer und die Auto Union
Ein Wartburg 353 mit Turbinenantrieb
DDR-Eigenbau auf Volkswagen-Käfer-Basis
Renntechnik auf Grundlage des IFA F9
Oldtimer sammeln und Fahrzeuggeschichte bewahren
Historische Werkstatt und originale Fördertechnik
Fahrzeuggeschichte aus Sachsen - Innovationen zwischen DKW, Horch und Wartburg
